I. Kompanie im Bürgerschützen- und Heimatverein

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Berichtsarchiv der 1. Kompanie  

Tennenkönig und -fest, der Schreiberling gab den Vogel den Rest.


Wie die Überschrift schon vermuten lässt, neuer Tennenkönig ist der Schreiber dieser Zeilen. Mit dem 102. Schuss fiel um 16:38 Uhr der hölzerne Vogel. Nach zähem Ringen mit 28 Kompaniebrüdern konnte sich der Hauptgefreite und Pressewart der I. Kompanie "Peter Tubbesing" durchsetzen und bekam vom noch amtierenden Tennenkönig Herbert Fölling die Königskette ausgehändigt.

Zepter und Krone des von Walter Goldstein gefertigten zähen Holzvogels, konne sich Wilhelm Hagemeyer sichern, der Apfel fiel bei Walter Goldstein.

Den "Rudolf-Kleinheinrich-Pokal", den dieser 1994 gestiftet hat, sicherte sich mit 28 von 30 möglichen Ringen Oscar Mariscal vor Rüdiger Kelm mit 26 Ringen. Den dritten Platz mit 24 Ringen teilten sich Herbert Fölling, Rainer Hanisch, Wilhelm Hagemeyer und Dieter Kottmeyer.

In nachahmenswerter Weise hatte Hans-Dieter Kottmeyer das abschließende Dosenwerfen organisiert. Von ihm und seinen fleißigen Helferinnen Alina Riedel und Marita Gerbaulet mussten immer wieder die neun schon arg demolierten Dosen neu aufgestellt werden. Bei den Kompaniebrüdern siegte hier Klaus Lobitz, der sich dafür den Glücksorden anstecken durfte. Zweite wurden mit 7 Dosen, nach dreimaligem Stechen, Dieter Kottmeyer und Peter Tubbesing. Bei den Damen konnte sich nach harter Konkurrenz mit 9 Dosen !!! Alina Riedel vor Petra Rösler und Angelika Klack durchsetzen.

Beim abschließenden Kompaniefest muss man an dieser Stelle den hervorragenden Einsatz von Herbert Fölling und Albrecht Barnert erwähnen, die alle Festteilnehmer zu jeder Zeit mit köstlichen Getränken versorgten. Nicht zu vergessen ist unser Obergrillmeister Wilhelm Hagemyer, der zusammen mit Klaus Gwosdzik die über 50 Anwesenden mit Leckereien vom Grill versorgte. Ein großer Dank auch an die "Schützendamen" der 1. Kompanie, die nicht nur für Kuchen, Kaffee und Torten sorgten, sonder auch mit sehr köstlichen Salaten. Auch unser Kompanie-Spieß Andreas Fölling konnte seine "Getränke-Wette (30 Liter für jedes neue Kompaniemitglied)" weitgehend einlösen.

Am 21. Oktober fand noch der schon traditionelle bayrische Abend im Vereinslokal "Haus Bergmann" statt. Die über 40 Anwesenden konnten sich wieder einmal von den Köstlichkeiten des Hauses überzeugen. Die Schützenbrüder und deren Damen waren überwiegend in Trachten erschienen um lockere und schöne Stunden miteinander zu verbringen.

Quelle: De Utlucht Nr. 81 - 2011 - Peter Tubbesing


Junges Blut, tut der "Ersten" gut.


Wie die Überschrift schon vermuten lässt, haben sich drei Jungschützen für die 1. Kompanie entschieden. Es sind die neuen Mitglieder Freddy Fölling, Jan Beckmann und Julian Woitzyk, der auch schon einen "Schupperabend" bei der

Ersten während des Stammtisches erlebte.

Noch ein "Schmankerl" vom letzten Stammtisch:

Unteroffizier Ingo Riedel überreichte dem verdutzten Spieß Andreas Fölling seinen am Schützenfest verlorenen Thronorden zurück. Bataillonskommandeur Theo Hülsmann hatte ihn im Staub des Heimathofes gefunden. Klar, daß

dies dem Spieß einige "Erfrischungsrunden" gekostet hat.

Die diesjährige Fahrradtour fand wieder einmal unter der bewährten Organisation und Führung im Juli von Herbert Fölling statt. Im Vorfeld hatte er eine rund 40 km lange Tour "ausgetüftelt", die für alle der über 40 mitradelnden Schützen und deren Parterinnen absolvierbar war. Nach eine ausgedehnten Kaffeepause in Beelen-Clarholz ging es dann zurück durch heimatliche, bäuerliche Gefilde zum herrlichen Garten von Wilhelm und Anita Hagemeyer, wo nun schon zum vierten Mal der Abschluss dieses herlichen Sommertages gefeiert wurde. "Obergrillmeister" Wilhelm Hagemeyer" zusammen mit Klaus Gwosdzik hatten nicht nur die Grillköstlichkeiten gesponsert, sondern wussten selbige auch noch profihaft zuzubereiten. Dank an Anita Hagemeyer und einer Vielzahl von Schützendamen, die mit köstlichen Salaten und anderen Leckereien zu diesem schönen Abschluss beigetragen haben sowie an dem "Getränke-Bus" der Dachdeckerei Fölling, die auch mal etwas schwächelnde Radler als Taxi gedient zu haben.

Quelle: De Utlucht Nr. 80 - 2011 - Peter Tubbesing


Jahresversammlung, Spargel- und Fischessen...,

Langeweile kann man bei der "Ersten" vergessen.


Das letzte Halbjahr fing mit dem schon traditionellen Fischessen im Vereinslokal Haus Bergmann als Beginneines umfang-

reichen Vereinsjahres an. Mit seiner reichhaltighen Fischkarte wusste Vereinswirt Jürgen Bergmann seine Gäste zu begeistern.

Der eigentliche Höhepunkt der 1. Kompanie im ersten Halbjahr 2011 war jedoch die Jahreshauptversammlung im März. Nachdem Spieß Andreas Fölling die mannigfaltigen Aktivitäten der Ersten verlesen hatte, als da waren im Jahre 2010 die Silberhochzeit vonHerbert und Annette Fölling, die Beteiligung am St. Hubertus Schützenfest, die stürmische Bootsreise über das holländische Ijsselmeer, die Feier 80 Jahre Spielmannszug, die Radtour mit anschließendem Grillen bei Obergrillmeister Wilhelm Hagemeyer, dem erst kürzlich stattgefundenen Spargelessen bei Johannsmann im Witten Sand und das unter der Regie von Walter Goldstein organisierte "Bosseln". Der Terminkalender der 1. Kompanie war doch sehr vollgepackt.

Um auf die Jahreshauptversammlung zurückzukommen, den höchsten Kompanieorden für Engagement, Kompanie- treue und Einsatz zu jeder Zeit erhielt aus den Händen von Kompaniechef Dieter Kottmeyer, der unermüdliche Wilhelm Hagemeyer. Wenn es irgendetwas zu organisieren gibt "Auf die Schnelle? Willhelm ist zur Stelle". Weiterhin standen vier Beförderungen auf der Liste von Kompaniechef Dieter Kottmeyer und Spieß Andreas Fölling.

Zum Obergefreiten wurde Rüdiger Kelm befördert, der ehemalige König Ingo Riedel zum Unteroffizier. Jeweils zum Feldwebel wurden Franz-Josef Begerow und Oscar Mariscal ernannt. Sei zu erwähnen, dass alle Beförderungen einstimmig von den 23 Anwesenden, der aus 26 Schützenbrüdern bestehenden "Ersten", bestätigt wurden. Doch nicht genug der Ehrungen. Spieß Andreas Fölling konnte mit einem Lob an seine Schützenbrüder nicht sparen, denn es war eine dreiprozentige Erhöhung der Teilnehmerquote an den Kompanieabenden zu verzeichen. Es wurden für zwölf-, elf und zehnmaliges Erscheinen die Vereinsnadel in Gold drei mal, in Silber zwei mal und in Bronze sechs

mal verliehen.

Eine kleine, aber doch sehr gravierende Anekdote noch zum zum Schluss.

Für jedes neue Mitglied, was sich der ersten Kompanie als zugehörig erweist, spendiert unser Spieß 30 Liter des

wohlschmeckenden Gerstensaftes.

Quelle: De Utlucht Nr. 79 - Peter Tubbesing


Natürlich wussten wir von seinem Sturz und den schweren Verletzungen, aber auch von der Zuversicht an eine Genesung. Völlig unerwartet erreichte uns dann die Nachricht von seinem Tod.

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Abschied von Rudolf Kleinheinrich

Eisige Kälte und warme Klamotten, die Erste ist doch hartgesotten!.


Schon zu Anfang des Jahres wurden die Schützenbrüder der 1. Kompamie auf eine harte Probe gestellt, als sie am Sonntag den 05. Februar, zusammen mit ihren arg frierenden Partnerinnen, ihr schon traditionelles "Boßeln" auf dem Greffener Landweg am Landhaus Schlöpker veranstalteten. Walter Goldstein, der vor rund 20 Jahren das Bosseln in der Ersten einführte, und sein Kugelfänger Herbert Fölling, der so manche verirrte Kugel aus den "Karpaten" holen musste, waren an diesem schönen Wintertag für die Durchführung verantwortlich.

Nach zähem Ringen auf dem holprigen Landweg siegte dann die Mannschaft der "Red Devils" vor den knapp unterlegenen "Green Barrets". Danach fand bei Schlöpker das traditionelle Grünkohlessen statt, wobei in gemütlicher Runde dieser sportlicher Tag seinen Ausklang fand.

Quelle: De Utlucht Nr. 82 - 2012 - Peter Tubbesing