I. Kompanie im Bürgerschützen- und Heimatverein

       Harsewinkel von 1845 e.V.

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Das zweite Halbjahr 2016 …


Ja, mir san mit´n Radl da ….am 27. August.

Ausgerechnet an einem der heißesten Tage des Jahres, als fast die gesamte Bevölkerung im Schwimmbad oder irgendwo im Schatten lag, machten sich um 14 Uhr rund 2 Dutzend Hartgesottene gut eingeölt und „behütet“ zu unserer jährlichen Radtour auf.

Unserem erfahrenen und erprobten Pfadfinder Herbert oblag auch in diesem Jahr wieder die Streckenführung. Neben vielen anderen Qualitäten hat Herbert auch die großartige Gabe,  ein etwa 10 Kilometer entferntes Ziel zu einem 30 km langen Rundkurs auszubauen.

Nachdem wir das Zentrum unserer Heimatstadt verlassen hatten, führte uns Herbert weitgehend über schattige Straßen, Wege, Pfade und Bahngleise an Gut Niedick vorbei Richtung Oesterweg. Hier, nach gut einer Stunde Fahrt, erwartete uns ein von einigen schon langersehnter Durst-Löscher mit kühlen Getränken, die wir uns wohl auch redlich verdient hatten. Nach dieser erfrischenden Pause hieß es wieder aufsitzen und weiter ging es durch Wald und Feld zu einem uns immer noch unbekannten Ziel.

Als jedoch irgendwann ein Wegweiser mit der Aufschrift „Heidesee“ auftauchte, ahnten wir unser nächstes Ziel. Leider hatte Herbert von diesem Quell der Erfrischung nichts verlauten lassen und niemand hatte demzufolge Badekleidung dabei. Unser Versuch, als FKK-Anhänger „ganz ohne“ trotzdem Zugang zu dem kühlen Nass zu erlangen, wurde an der Pforte entschieden mit dem Hinweis auf Hausordnung und Jugendschutz verwehrt.

 Welch ein Glück, dass direkt gegenüber ein nettes Lokal zum Verweilen einlud. Herbert hatte dort vorausschauend „Kaffee und Kuchen“ gebucht. Auf der schattigen Terrasse wurden Apfel- und Pflaumenkuchen (aber bitte mit Sahne) angeboten. Die meisten wählten dazu traditionell Kaffee, einige meinten, dass auch ein kühles Gläschen Gerstensaft gut dazu schmeckt. Das Angebot, in praller Sonne eine Runde auf dem angegliederten Minigolfplatz zu spielen, fand allerdings keinerlei Zuspruch. Selbst unser begeisterter Meister-Minigolfer Jan Beckmann winkte ab.

Also hieß es alsbald zur letzten Etappe aufzubrechen. Wir umkurvten den Heidesee und mit einigen Schlenkern ging es Richtung Greffen. Am Gelände einer dort angesiedelten Firma für Palettenfertigung wartete glücklicherweise noch einmal der Durst-Löscher auf uns. Ein letztes Mal konnten wir den Flüssigkeitsverlust noch einmal ausgleichen, um dann zügig die letzten Kilometer zu unserem Endziel, dem Hof von Werner Beckmann, unter die Pedale zu nehmen.

Schon bald stieg herrlicher Duft von Gegrilltem auf (danke den Fleisch-Spendern Wilhelm und Klaus) und mit einem kühlen Blonden dazu (gesponsert von Spieß Andreas), endete unsere Radtour erst sehr spät in dieser lauen Sommernacht.



Es lebe der König…..

Schon die Kompaniegründer haben im Jahr 1982 die Idee eines Tennenkönigfestes kreiert, und diese Idee ist mittlerweile  nicht nur Tradition, sondern auch das wichtigste kompanieinterne Ereignis der Ersten.

Am 3. September war es wieder soweit. Petrus meinte es gut mit uns und wir durften dankenswerterweise wieder einmal Hof, Garten und Partyraum von Werner Beckmann benutzen. Fleißige Helfer, denen an dieser Stelle herzlich gedankt sei, hatten alles zum Gelingen eines schönen Festes und spannender Wettbewerbe vorbereitet. Ein Dankeschön gilt auch unseren Frauen, die selbstgebackenen Kuchen und für den Abend leckere Salate mitbrachten. Im Freien schmeckt es ja bekanntlich besonders gut. Und so zog sich die Kaffeetafel bei allerlei Klönschnack ein ziemliches Weilchen hin.  

Aber dann ging es doch daran, den sportlichen Teil des Tages zu absolvieren. Während die Damen sich in einem Geschicklichkeitsspiel genannt „wer trifft ins Mauseloch“ übten, um die Sternenkönigin zu ermitteln, begannen die Männer die Wettkämpfe um den Glücksorden, den Rudolf-Kleinheinrich-Pokal und schließlich den Titel des Tennenkönigs.

Hier die Ergebnisse:


Sternenkönigin wurde mit klarem Vorsprung Angelika Klack vor Annette Barth und Hedwig Kuhre, die punktgleich Platz 2 belegten.

Den Glücksorden erkämpfte sich mit viel Können und etwas Glück Stefan Kammler.

Den Rudolf-Kleinheinrich-Pokal gewann Dieter Kottmeyer im Stechen gegen Daniel Kaup.

Man merke auf: Bevor es zur Königsdisziplin kommt sei noch erwähnt, dass Wilhelm Hagemeyer den sehr schönen, nahezu nuturgetreuen Adler gebastelt hat.

Und so ging es aus: Apfel an Jan Beckmann, Zepter an Stefan Kammler, Krone an Daniel Kaup und jetzt aufgepasst, den Adler fällte WILHELM HAGEMEYER.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, denn natürlich ging alles mit rechten Dingen zu. Bei der Siegerehrung freuten sich alle mit den erfolgreichen Wettkämpferinnen und Wettkämpfern, wenn auch der Schreiber dieser Zeilen meint, eine Träne im Auge des scheidenden Tennenkönigs Walter Goldstein gesehen zu haben, als er dem neuen König 2016/17 die Königskette übergab.


Anschließend wurde der Grill angeworfen und noch lange fröhlich gefeiert.


D.K. + D.K.